Beschreibung
Um 1367 kam in der kleinen umbrischen Stadtrepublik Cascia in Mittelitalien Margerita Lottius zur Welt. Mit 18 Jahren heiratete sie, auf Wunsch ihrer Eltern Amata und Antonio, den Fernando Mancini, der 1401 aus politischen Gründen ermordet wurde. Bald darauf starben auch ihre beiden Söhne, und sie realisierte ihren Jugendtraum, ins Kloster der Augustinerinnen von Cascia einzutreten. Dort entfaltete sie, genährt von einer tiefen Frömmigkeit, eine derartige soziale Aktivität, dass sie als die „Helferin in aussichtslosen Anliegen“ zu einer der populärsten Heiligen Europas wurde.
Godehard Schramm sucht in seinem Roman „Die Sonnenrose“ einen neuen Zugang zu ihr, die über die Jahrhunderte hinweg als Mutter, Friedensstifterin und Nonne immer noch Menschen fasziniert; eine Frau, die das Leben unter den verschiedensten Voraussetzungen gemeistert hat.